reflections

Erkundung der Umgebung - "Tobacco - Legazpi"

Am nächsten Tag waren wir alle natürlich wieder fit. Wie schon gesagt gab es keinerlei Autos, wenn mal eins vorbei fuhr dann war es eine Seltenheit und die Einwohner sahen diesem verwundert hinterher. Statt Taxen oder Autos, gab es dort "tricycles". Das heißt ein Moped, an dem noch ein seitenwagen montiert ist, wo 2 Leute hinein passen. Noch dazu können zwei (ja zwei sogar! Plus Fahrer also drei Leute), auf dem Moped sitzen. Wenn man dann noch das Gitter oben drauf welches eigentlich für Gepäck gedacht ist, und das Gitter hinten dran, welches ebenfalls für Gepäck gedacht ist, als Sitzfläche zählt, passen teilweise sogar ganze neun Menschen auf dieses kleine tricycle! Noch dazu gab es Busse, die dort gesprochen : wiebnies hießen. Jedenfalls fuhren wir in die Stadt mit einem tricycle. Glücklicherweise dürfte ich hinten auf dem Moped sitzen, bei dem Anblick wie meine Geschwister sich in den seitenwagen quetschen, war ich nicht sonderlich scharf darauf darin zu sitzen. Wir fuhren in die Stadt Tobacco, dort war die Ortschaft schon größer, und es gab auch Läden, wo man dann Souvenirs für Freunde etc kaufen konnte. Zwar gab es immer noch nicht viele Autos aber daran gewöhnte man sich schnell. Was ich auch direkt lernte war, dass man nur flip-flops trug. Schuhe waren anscheinend ebenfalls eine Seltenheit wie Pkws. Jedoch gab es weitaus mehrere Fastfood Ketten, wie zB "Jollibee". Was einem am Anfang sehr ans Herz ging, waren die Kinder die lediglich ein langes t-shirt trugen, und nach Geld fragten. Obdachlose ist die eine Sache, aber Kinder zu sehen, geht dann doch noch ein bisschen näher ans Herz. Die Stadt war leider etwas dreckig, gefiel mir letztendlich trotzdem weil die Leute dort sehr freundlich waren! Eindruck vom zweiten Tag : Armut (!), nette Leute, immer noch keine Autos und keine Schuhe...

4.7.15 13:14, kommentieren

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Was die Philippinen ausmacht...

Ich ging die Treppe hoch, und stellte fest dass alles ziemlich offen ist. Ich meine gut, es gibt zwei Jahreszeiten auf den Philippinen, und zwar die Regenzeit und die Sommerzeit. Wir waren während der Regenzeit dort. 28-30 Grad ist wohl ziemlich kühl für die Philippinischen Einwohner. Und da es nie WIRKLICH kalt ist, wieso dann richtige Wände einbauen? Ich nannte die nächste Terrasse einfach "Mittelterrasse". Dann kamen wir zu den Zimmer. Da gab es dann auch 'richtige' Zimmer, ja Räume aus 4 Wänden. Nachdem ich mir eines dieser vielen Zimmer aussuchte, sah ich das riesige Doppelbett. Ich konnte es kaum erwarten mich darauf zu werfen, einfach die Augen zu schließen. Ich hatte das Gefühl ich müsste 2 Tage durchschlafen, bis ich wieder munter auf den Beinen bin. Also eilte ich zum Bett. Ich ließ mich auf das Bett fallen. Fehler. Die Matratze war steinhart. Tat ziemlich weh. Jedoch war mir das egal. Ich pfefferte meinen Koffer in die Ecke, zog meine Schuhe aus und schloss für einen (eigentlich kurzen) Moment die Augen. Mitten im fast schon gefühlten Tiefschlaf, riss meine Schwester mich wieder in die Welt. Sie sagte mir, dass ich unbedingt mit runter kommen muss um die Mango und die Papaya zu probieren. Ehrlich gesagt, das hörte sich ziemlich gut an. Jedoch war mir in dem Moment nichts andere als Schlaf wichtig. Ich sagte ich würde in einer Stunde runter kommen, ich müsse mich nur kurz ausruhen. Aus einer Stunde wurden dann 5 Minuten, weil sie nicht locker ließ. Aber ja, die Mango schmeckt überraschend gut und ist mit der die in Deutschland verkauft wird nicht zu vergleichen. Unten erwartete uns ein deutscher Mann, der ebenfalls ein Freund von dem Besitzer des Hauses ist. Er wollte uns aufklären. Während er also seine ganzen spannende Erlebnisse erzählt, hatte ich das Gefühl gleich einzuschlafen. Irgendwann kam der erlösende Nachricht meines Vaters und zwar, dass es besser wäre wenn wir nun unser Gepäck auspacken und dann vielleicht mal eine Stunde schlafen, schließlich sind wir alle ja ein (bisschen) erschöpft. Hinterher beschlossen wir, runter zum Strand zu gehen. Da hier in der Nähe direkt ein Vulkan ist (war auch von der Dach Terrasse aus zu sehen!), ist der Sand am Strand schwarz. Wir spazierten also über den schwarzen Strand, welcher wirklich schön aussah, genauso wie das Wasser. Wir gingen eine ganze Weile, bis wir alle verdutzt ins Wasser sahen, da dort ein bloßer Kopf eines Hundes schwamm... Kein schöner Anblick. Wir drehten um. Was sehr nett war, war dass wir von der Mutter von der Frau des Besitzers (wobei das Haus eigentlich auch ihr gehörte), bekocht wurden. Da es auf den Philippinen zu dem Zeitpunkt um 18-19 Uhr dunkel ist und man aufgrund dessen nicht besonders viel machen konnte, sind wir alle ins Bett gegangen. Erster Eindruck: schöne Gegend, leckeres Essen, harte Matratzen, Armut (?), Köpfe die von ihren Körpern abgetrennt sind *zitter*

4.7.15 06:21, kommentieren



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