reflections

Was die Philippinen ausmacht...

Ich ging die Treppe hoch, und stellte fest dass alles ziemlich offen ist. Ich meine gut, es gibt zwei Jahreszeiten auf den Philippinen, und zwar die Regenzeit und die Sommerzeit. Wir waren während der Regenzeit dort. 28-30 Grad ist wohl ziemlich kühl für die Philippinischen Einwohner. Und da es nie WIRKLICH kalt ist, wieso dann richtige Wände einbauen? Ich nannte die nächste Terrasse einfach "Mittelterrasse". Dann kamen wir zu den Zimmer. Da gab es dann auch 'richtige' Zimmer, ja Räume aus 4 Wänden. Nachdem ich mir eines dieser vielen Zimmer aussuchte, sah ich das riesige Doppelbett. Ich konnte es kaum erwarten mich darauf zu werfen, einfach die Augen zu schließen. Ich hatte das Gefühl ich müsste 2 Tage durchschlafen, bis ich wieder munter auf den Beinen bin. Also eilte ich zum Bett. Ich ließ mich auf das Bett fallen. Fehler. Die Matratze war steinhart. Tat ziemlich weh. Jedoch war mir das egal. Ich pfefferte meinen Koffer in die Ecke, zog meine Schuhe aus und schloss für einen (eigentlich kurzen) Moment die Augen. Mitten im fast schon gefühlten Tiefschlaf, riss meine Schwester mich wieder in die Welt. Sie sagte mir, dass ich unbedingt mit runter kommen muss um die Mango und die Papaya zu probieren. Ehrlich gesagt, das hörte sich ziemlich gut an. Jedoch war mir in dem Moment nichts andere als Schlaf wichtig. Ich sagte ich würde in einer Stunde runter kommen, ich müsse mich nur kurz ausruhen. Aus einer Stunde wurden dann 5 Minuten, weil sie nicht locker ließ. Aber ja, die Mango schmeckt überraschend gut und ist mit der die in Deutschland verkauft wird nicht zu vergleichen. Unten erwartete uns ein deutscher Mann, der ebenfalls ein Freund von dem Besitzer des Hauses ist. Er wollte uns aufklären. Während er also seine ganzen spannende Erlebnisse erzählt, hatte ich das Gefühl gleich einzuschlafen. Irgendwann kam der erlösende Nachricht meines Vaters und zwar, dass es besser wäre wenn wir nun unser Gepäck auspacken und dann vielleicht mal eine Stunde schlafen, schließlich sind wir alle ja ein (bisschen) erschöpft. Hinterher beschlossen wir, runter zum Strand zu gehen. Da hier in der Nähe direkt ein Vulkan ist (war auch von der Dach Terrasse aus zu sehen!), ist der Sand am Strand schwarz. Wir spazierten also über den schwarzen Strand, welcher wirklich schön aussah, genauso wie das Wasser. Wir gingen eine ganze Weile, bis wir alle verdutzt ins Wasser sahen, da dort ein bloßer Kopf eines Hundes schwamm... Kein schöner Anblick. Wir drehten um. Was sehr nett war, war dass wir von der Mutter von der Frau des Besitzers (wobei das Haus eigentlich auch ihr gehörte), bekocht wurden. Da es auf den Philippinen zu dem Zeitpunkt um 18-19 Uhr dunkel ist und man aufgrund dessen nicht besonders viel machen konnte, sind wir alle ins Bett gegangen. Erster Eindruck: schöne Gegend, leckeres Essen, harte Matratzen, Armut (?), Köpfe die von ihren Körpern abgetrennt sind *zitter*

4.7.15 06:21

Letzte Einträge: Eine Reise in eine andere Welt, dennoch dieselbe Welt., Die Reise geht weiter., Von Guangzhou nach Manila - wir kommen dem Ziel näher! , Erkundung der Umgebung - "Tobacco - Legazpi"

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